Im Siebensternbräu, einer urgemütlichen
Gaststätte, die sehr gern von den Wienern selbst besucht wird, trafen
wir uns. Alte Freundschaften wurden aufgefrischt und neue geschlossen.
Bei gutem Essen und dem süffigen Bier verging der Abend sehr schnell.
Und dann kam die Premiere mit dem 72 Stunden
Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel
Freitag - 23. August
2002
Der Besichtigung des Stephansdomes folgte ein
sehr interessanter Rundgang durch die Innenstadt. Dabei erfuhren wir
dann, dass Rosel ja ein eigenes Cafehaus in Wien besitzt.
Im Holunderbusch war für uns der Tisch
reichlich gedeckt und frisch gestärkt ging es nach Schloss Schönbrunn.
Die ersten Ermüdungserscheinungen wurden
einfach durch eine Siesta überbrückt.
Am Abend trafen wir dann auch noch mit den
Freundinnen und Freunden aus Wien im Heurigen Huber in Ottakring
zusammen.
Die Menschen labten sich wieder an dem
köstlichen Wein und dem guten Essen. Aber, der Blick verrät die
geheimen Wünsche:
Mit der U-Bahn ging es zurück ins Hotel und
dort wurde noch ein Schlummertrunk genehmigt.
Samstag - 24. August
2002
Peter hatte eine Busfahrt organisiert, die uns
zu einigen Höhenpunkten führte. Zunächst besuchten wir die
Jugendstilkirche von Otto Wagner auf der Baumgartner Höhe. Diese
wunderschöne Kirche, die gerade gründlich restauriert wird befindet
sich auf dem Gelände der Nervenheilanstalt der Stadt Wien.
Keine Angst, das war nur eine Fotoübung. Bigi
konnte wieder "anstandslos" mit uns rausfahren.
Über Klosterneuburg, mit dem berühmten
Verduner Altar
ging es dann zur Grabstelle der Geliebten des
Kronprinzen Rudolf
Über Heiligenkreuz zurück nach Wien. Ein
schöner Tag ging so langsam dem Ende zu.
Das Abendessen in der Gaststätte des Medl-Bräu konnten wir im Freien
genießen
Sonntag - 25. August
2002
Nach dem Besuch der Schatzkammer kamen wir zum
Schloss Belvedere, hier wurde am 15. April 1955 die Urkunde, die die
Freiheit und Unabhängigkeit für Österreich bedeutete, von den
Siegermächten und Österreich unterzeichnet.
Der Besuch der Gemäldeausstellung im Oberen
Schloss, insbesondere die Bilder von Gustav Klimt, war schon
beeindruckend.
Vorbei am Sowjetischen Ehrenmal kamen wir zum
Karlsplatz mit seinem Jugendstil U-Bahnhofgebäuden.
Den Abend beschlossen wir in der Gaststätte
Pfudl. In Erinnerung wird uns wohl die "bärbeißige"
Kellnerin bleiben und Ullas Auftritt mit der Badehaube.
Müde aber zufrieden kehrten wir ins Hotel
zurück.
Montag - 26. August 2002
Nun begann das Abschiednehmen, unsere Wege
trennten sich.
Einig waren sich alle, Wien war schön.
Fahrt ins Burgenland
Wir sind am Flughafen Schwechat vorbei, über
Fischamend in Richtung Carnuntum-Petronell gefahren. Wir haben uns das
berühmte Heidentor angeschaut und sind zu dem Römerausgrabungen von
Carnuntum gefahren.
In Bad Deutsch Altenburg sind wir dann zu
Mittag gewesen. Dann sind wir über Deutsch Haslau, Prellenkirchen, Jois,
Winden am See nach Donnerskirchen, wo wir
gutes frisches Obst gekauft haben. Frische Weintrauben, Birnen und
Weingartenpfirsiche.
Weiter sind wir nach Oggau gefahren wo wir
in einem mir bekannten Weinkeller Wein verkostet haben und auch
verschiedenen Wein gekauft haben. Von Oggau sind wir in die Storchenstadt
Rust gefahren wo wir im Seerestaurant eine Jause genossen haben.
Nach der Jause ging's dann nach Eisenstadt
wo wir das Schloss Eszterhazy und die Haydnkirche gesehen haben. Von
Eisenstadt sind wir über die B16 über Hornstein, Münchendorf nach Wien-Liesing wo wir Ella verabschiedet haben und dann war am Hotel Dorint
leider der große Abschied angebrochen.
(Nach einem Bericht von Peter Oskar Riek)
Individuelle Heimreise
Uns führte der Weg über Stift
Melk. Hier konnten wir dieses wunderbare Barockkloster mit der
Stiftskirche bewundern.
Ein herrlicher Abschluss einer
erlebnisreichen Reise.